Luftschlösser, Leonce und Lena

Luftschlösser, Leonce und Lena
Ziemlich aufgedreht und verwirrt stürzt Lena, die offensichtlich direkt von einer nächtlichen Party kommt, ins Klassenzimmer. Da taucht auch schon Leonce auf, in ähnlich aufgelöstem Zustand. Nach einem verbalen Schlagabtausch (mit den geistreichen Worten Büchners) werden die Probleme der beiden klar: Er soll König werden, und sie soll als schöne Prinzessin den richtigen Mann finden. Beide rebellieren gegen diese Erwartungen. Aus der Ablehnung und Aggressivität des Beginns wird allmählich Vertrauen und weil sie sich aufeinander einlassen, wiegen plötzlich die großen Fragen nach der Zukunft weniger schwer. Sie können nun gemeinsam anfangen, Luftschlösser zu bauen und selbst über ihr Leben zu bestimmen und beschließen, nach Italien abzuhauen.
Die freie Bearbeitung des Stückes von Georg Büchner erzählt melancholisch und schwerelos zugleich von der Sinnsuche zweier junger Menschen.

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