Prinzessin Hannibal

Melanie Laibl
Bühnenfassung von Viva Schudt

Prinzessin Hannibal
Ein Prinz, der eine Prinzessin sein will? So etwas ist im gesamten Königreich noch nicht vorgekommen! Aber Prinz Hannibal Hippolyt Hyazinth hat eben keine Lust auf Zinnsoldaten und Säbelschwingen. Er will viel lieber Reifröcke tragen anstatt Kettenhemden. Aber wie wird aus einem Prinzen eine Prinzessin? Der König könnte Hannibal einfach zur Prinzessin ernennen, wäre er nicht so beschäftigt mit wichtigen Thronangelegenheiten. Auch die Königin, die ja schließlich selbst einmal als Prinzessin angefangen hat, ist keine große Hilfe, denn sie verständigt sich im Moment nur mittels Fächersprache. Um seinem Herzenswunsch näher zu kommen, wendet sich Hannibal an seine sieben Schwestern. Doch obwohl er ihre Ratschläge so gut es geht befolgt, indem er zum Beispiel auf einer Erbse schläft oder einen Frosch küsst, fühlt er sich dem Prinzessinnendasein kein Stückchen näher. Bis Hannibal schließlich erkennt, dass er die Prinzessin schon die ganze Zeit in sich trägt …

Mit viel Spaß am spielerischen Experiment und allerlei Zitaten aus dem klassischen Märchenkanon erzählt „Prinzessin Hannibal“ auf phantasievolle Weise von der Suche nach Identität und dem Wunsch, die eigene Persönlichkeit zu entfalten.