Der kleine Nick

René Goscinny
Bühnenfassung von Jan Müller

Der kleine Nick ist ein aufgeweckter Junge, auch wenn er in der Schule nicht unbedingt der Beste ist. Zusammen mit seinen Freunden Georg, der einen reichen Papa hat, Franz, dem Stärksten aus der Klasse und dem dicken Otto, der dauernd Hunger hat, lässt er sich keine Gelegenheit entgehen, seine Umwelt in Angst und Schrecken zu versetzen: Ob der Schulfotograf, der Aushilfslehrer „Hühnerbrüh“ (der eigentlich Hühnerfeld heißt), der Klassenerste Adalbert – niemand ist vor ihnen und ihren Streichen sicher. Auch ihre Eltern geraten regelmäßig an den Rand des Nervenzusammenbruchs.
Gemeinsam erleben sie alle möglichen und unmöglichen Geschichten: Ihr Leben dreht sich um Schule, Fußball, Baumhäuser bauen, Raufereien auf dem Schulhof, die Lehrer ärgern, Lesen (das ist eine Krankheit!) und selbst so etwas Schwieriges wie Mädchen.
René Goscinny, einer der beiden Erfinder von „Asterix und Obelix“, veröffentlichte gemeinsam mit dem Zeichner Jean-Jacques Sempé in den 1960er-Jahren kleine Episoden rund um die Figur des kleinen Nick. Später wurden diese Geschichten in fünf Büchern zusammengefasst, die heute zu den Klassikern der modernen Kinderliteratur zählen.