Die Freibadclique (UA)

Oliver Storz
Bühnenfassung von Christine Gnann

Die Freibadclique (UA)
Schwäbisch Hall im Sommer 1944: Onkel, Knuffke, Bubu, Zungenkuss und Hosenmacher schwitzen lieber im Freibad als sich den Kopf über den Kriegsverlauf zu zerbrechen. Sie sind fünfzehn, und nichts ist wichtig – nur Musik und Mädchen. Vor allem Lore, die schönste Frau im Freibad, die nicht nur ihnen, sondern auch allen anderen den Kopf verdreht. Doch auch die fünf Freunde können dem Schrecken des Krieges nicht entkommen. Denn am Ende des Sommers gehen sie nicht in die Schule, sondern an die Front, wo Onkel das erste Mal mit einer Frau schläft und Zungenkuss bei einem Tieffliegerangriff ums Leben kommt. Auch Hosenmacher wird den Krieg nicht überleben, und Knuffke gilt als verschollen.
Bubu und Onkel gelingt die Flucht aus dem Gefecht und sie kehren nach Hause zurück, ohne als Deserteure erwischt zu werden. Am nächsten Tag sind die Amerikaner da und mit ihnen die Freiheit. Den Sommer 1945 verbringen Bubu, Onkel und Knuffke, der zwar mit nur einem Auge, aber immerhin überhaupt aus dem Krieg zurück ist, wieder im Freibad. Und doch ist nichts wie vorher.
„Die Freibadclique“ erzählt vom Erwachsenwerden in Kriegszeiten, Freundschaft, ungebremster Lebenslust und der Sehnsucht nach Liebe. Der Roman ist nach „Die Nebelkinder“ der zweite Teil einer Trilogie, die Oliver Storz nicht mehr beenden konnte. Elf Jahre nach seinem Tod im Juli 2011 bringt die WLB den Roman als Gemeinschaftsproduktion mit der Jungen WLB nun erstmals auf die Bühne.