Der goldne Topf

Ein Märchen aus neuester Zeit
auf dem Theater erzählt nach E.T.A. Hoffmann.
Bühnenfassung von Jenke Nordalm

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Junge WLB  15+

© Björn Klein

Der ungeschickte Student Anselmus sitzt zwischen den Stühlen: Er hat sich in Serpentina verliebt, eine wunderschöne Schlange, die in einer fremden Sprache zu ihm spricht. Sie entdeckt ihm eine Welt voll magischer Kräfte, Geister und Zauberwesen. Gleichzeitig macht ihm Veronika, die Tochter des Konrektors Paulmann, schöne Augen: die ideale Gattin, vorausgesetzt, er klettert unverzagt die Karriereleiter empor. Während Anselmus für den kauzigen Archivarius Lindhorst (in Wahrheit ein Salamander und Vater Serpentinas) fremdländische Schriften kopiert, beginnt er um seinen Verstand zu fürchten. Er sehnt sich nach den Traumbildern und Spiegelungen im goldnen Topf. Aber ergibt es Sinn, den Versprechungen einer Schlange Glauben zu schenken und dafür ein bei klarem Verstand gutes Leben mit Gattin, unumstößlichen Gewissheiten und materieller Sicherheit auszuschlagen?

„Der goldne Topf“ ist die berühmteste romantische Märchennovelle E. T. A. Hoffmanns, eine Geschichte über die Macht der Poesie, die mit ihrer gewaltigen Bildsprache eine spannende Vorlage für die Bühne bietet.

Bitte beachten Sie, dass in dieser Inszenierung Lichteffekte verwendet werden, die zu sogenannten „photosensitiven epileptischen Anfällen“ führen können.

Glut ist meine Sprache, wenn sie die Liebe entzündet.

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