An diesem Tag wurde in Esslingen Theatergeschichte geschrieben. Mit Goethes „Egmont” spielte die Württembergische Volksbühne erstmals in der Stadt – ein Ereignis, das den Beginn einer bis heute lebendigen Tradition markierte. In Kugels Saal erlebten die Mitglieder der neu gegründeten Volksbühnengemeinde Esslingen einen Abend von überwältigendem Erfolg. Viele der ca. 1.000 Mitglieder fanden angesichts des enormen Andrangs nicht einmal mehr Platz.
Diese erste Vorstellung legte den Grundstein für die enge Verbindung zwischen Esslingen und der Württembergischen Volksbühne. In den folgenden Monaten entwickelte sich daraus eine feste Spielstätte, ein vertraglich geregelter Theaterbetrieb im Stadttheater und einige Jahre später die Württembergischen Landesbühne.
Im Jubiläumsjahr 2026 blickt die WLB auf 100 Jahre Theatergeschichte zurück und erinnert damit auch an den 31. März 1926, als mit „Egmont” alles begann.
Infos zu den Fotos:
1) Programmheft „Egmont“ – Titelseite
2) Programmheft „Egmont“ – Besetzungsliste
3) Programmheft „Egmont“ – Foto
4) Kugels Saal Innenansicht von 1920 (für ein Vereinsfest geschmückt), Stadtarchiv Esslingen, Fotosammlung Nr. 3962
5) Kugels Saal, Außenansicht, Postkarte von 1911, Stadtarchiv Esslingen, Postkartensammlung Nr. 1860
6) Esslinger Zeitung vom 30.03.1926 – Ankündigung der „Egmont“-Aufführung
7) Esslinger Zeitung vom 01.04.1926 – Bericht über die „Egmont“-Aufführung
Unser Dank gilt dem Stadtarchiv Esslingen für die freundliche Bereitstellung der Materialien und Fotos.
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