Der Ball rollt, aber nur, wenn du ihn trittst.
Im Frühling 1917 sitzen die Arbeiterinnen der Munitionsfabrik Doyle & Walker während ihrer Pause im Fabrikhof. Ihre Ehemänner, Brüder und Väter sind an der Front. Plötzlich fällt ihr Blick auf Sister K, eine Fakebombe für Übungszwecke, die wie ein Ball aussieht. Rosalyn, Violet, Olivia und die anderen beginnen, damit zu spielen. Und es macht Spaß! Von nun an spielen sie jeden Tag. Ihre sportliche Geschicklichkeit spricht sich herum, bis selbst der Fabrikbesitzer auf sie aufmerksam wird. In Ermangelung an Männermeisterschaften erlebt der Frauenfußball schon bald seine erste goldene Saison. Der Höhepunkt ihrer Karriere ist das Match gegen ein Ladies-Team aus einer Textilfabrik, das aus lauter deutschen Damen besteht.
Die Popularität dieser Pionierinnen, die für Unabhängigkeit und Sichtbarkeit kämpften, zog die offene Feindseligkeit der männlichen Fußballverbände auf sich. 1921 wurden viele Frauenmannschaften zur Auflösung gezwungen und die Benutzung der Stadien in England wurde ihnen 50 Jahre lang verboten. Inspiriert von der wahren Geschichte der ersten Frauenfußballmannschaften erfindet Stefano Massini das Leben von elf phänomenalen Frauen mit ihren Ängsten und Träumen.
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„Obwohl die Fußball-Weltmeisterschaft in wenigen Wochen beginnt und das runde Leder viele Menschen beschäftigt, geht es Tetzlaff und ihrem Regieteam in dem dynamischen Drama um mehr. Denn die Frauen entdecken mit der Leidenschaft für den Fußball auch ihre Unabhängigkeit. Trotz aller Demütigungen, die sie im Jahr 1917 auf dem Spielfeld und in der Gesellschaft erfahren, kämpfen die Frauen um Würde und Freiheit.“ Elisabeth Maier, Esslinger/Stuttgarter Zeitung, 19.05.2026)
„Das Tempo ist hochtourig, der Abend quirlig und unterhaltsam. Das Ensemble – Eva Dorlaß, Lily Frank, Kristin Göpfert, Franziska Theiner und Silvia Willecke – kann das: mit dem Text spielerisch, leicht, körperlich, sportlich umgehen. Mal solo, mal im Textgefecht, mal chorisch.“ (Verena Großkreutz, Kontext:Wochenzeitung, 20.05.2026)
„Statt Retro-Shirts und Stollenschuhe tragen die Schauspielerinnen Leo-Print-Anzüge, Jogginghosen und Strickwesten. Christian Kleins moderne Kostüme sind eine ständige Erinnerung daran, dass die Erlebnisse des Fabrikteams auch 100 Jahre später noch aktuell sind.“ (Emanuel Chatzis, Reutlinger General-Anzeiger, 20.05.2026)
| TEAM | |
|---|---|
| Regie | Laura Tetzlaff |
| Sprachchoreografie | Silvia Willecke |
| Bühne & Kostüme | Christian Klein |
| Dramaturgie | Sarah Frost |
| Regieassistenz | Ronja Killinger Franziska Otto |
| Inspizienz | Franziska Otto |
| Soufflage | Birgit Schuck |
| SCHAUSPIELER*INNEN | |
|---|---|
| Mit | Eva Dorlaß Lily Frank Kristin Göpfert Franziska Theiner Silvia Willecke |
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